"Wer wird Küchenmeister" - spielerisch Wissen aneignen
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Gerhard Kerber ist Koch mit Leib und Seele. In der Landesberufsschule Schloss Hofen ist er als Internatsküchenchef für die Verköstigung der künftigen Gastro-Profis zuständig. Für die Nachwuchsköchinnen und -köche hat er ein Wissensspiel entwickelt.
Die Idee
Die Idee, ein Spiel für Lehrlinge zu entwickeln, kam Kerber im direkten Kontakt mit den Lehrlingen. „In der täglichen Arbeit mit unseren Lehrlingen habe ich bemerkt, dass gerade im theoretischen Teil der Ausbildung teilweise extreme Mankos vorhanden sind. Ich habe mir überlegt wie man das Vermitteln von Fachwissen interessanter und spannender machen kann, da kam mir die Idee mit dem Spiel“, erklärt Kerber den Entstehungsprozess von „Wer wird Küchenmeister“.
Hobbyköche
Allein für Lehrlinge ist das Spiel allerdings nicht reserviert, auch interessierte Hobbyköche oder Gourmets haben „Wer wird Küchenmeister“ schon für sich entdeckt.
Spielerisch lernen
Extrem wichtig sei auch die Unterstützung durch das Lehrpersonal der Berufsschule gewesen, damit auch wirklich nur Fakten abgefragt werden, die im Unterricht vermittelt würden. Beim Formulieren der über tausend Fragen hatte er fachliche Hilfe von Wolfgang Ponier, einem Lehrer in Schloss Hofen.
Ein Fachgebiet spielerisch kennenlernen und damit sogar auf die Lehrabschlussprüfung vorbereiten, dass war eines der vorrangigen Ziele für Kerber. Dabei können auch Spieler mit verschiedenen Niveaus miteinander in Wettbewerb treten, praktisch sind auch Duelle zwischen Chef und Lehrling möglich, weil ein Handycap-System eingebaut ist.
Fortgeschrittene Spieler erhalten im Vergleich schwerere Fragen. „Besonders wichtig war uns auch der kommunikative Faktor des Spielens. Es ist durchaus erwünscht, dass die Mitspieler sich auf die Sprünge helfen und sich kleine Hinweise geben.
Und wenn man später verschiedene Bilder im Kopf abrufen kann, die durch solche Tipps entstanden sind, ist dieses Wissen auch nachhaltiger gesichert“ merkt der Spielentwickler an.
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