Teuer: Lotto spielen über das Telefon

Immer wieder werben private „Lotto-Spielgemeinschaften“ per Telefon um Mitspieler. Die Anrufer wollen den Konsumenten weismachen, dass sie die einmalige Chance auf viel Geld haben.

Sie behaupten Mitarbeiter/innen der Österreichischen Lotterien zu sein oder zumindest mit den Lotterien zusammenzuarbeiten, was definitiv nicht der Fall ist. Sie verlangen die Kontonummer per Telefon, um das Einsatzgeld abbuchen zu können. Laut den Österreichischen Lotterien ist diese Vorgehensweise nicht rechtswidrig, jedoch weisen sie darauf hin, dass der einzelne Lotto-Tipp viel teurer sei als der, den man bei der Annahmestelle bekommt. Das Einsatzgeld des Konsumenten wird nämlich nicht zur Gänze eingesetzt. Bis zu 60 Prozent des Spieleinsatzes werden für die Verwaltung der Gemeinschaft zurückbehalten. Zudem werden die Konsumenten nicht ausreichend darüber aufgeklärt, dass sie mögliche Gewinne mit den anderen Teilnehmern zu teilen haben. Demzufolge wird jeder einzelne Tipp bis zu 400 Prozent teurer. Um für das Einsatzgeld mehr Tipps und größere Gewinnchance zu erhalten, sollte man selbst zur Annahmestelle gehen.

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