Kurzarbeitsmodell ausbauen, Betriebe entlasten
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Im Kampf gegen die Wirtschaftskrise ist es für AK-Präsident Hubert Hämmerle nur logisch, das heimische Kurzarbeitszeitmodell weiter zu entwickeln zu möglichst attraktiv für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu gestalten. Hämmerle fordert deshalb, dass Betrieben die über die Kurzarbeit hinaus gehenden Sozialversicherungsbeträge ab dem vierten Monat für die Dauer von 21 Monaten ersetzt werden. „Wir werden bei der Vollversammlung der AK Vorarlberg am 19. Mai einen entsprechenden Antrag an den Sozialminister einbringen“, erklärt dazu der Vorarlberger AK-Präsident.
Das heimische Kurzarbeitszeitmodell ist das sinnvollste Instrument für Unternehmen und auch für Arbeitnehmer, um auf kurzfristige Auftragseinbrüche reagieren zu können. „Durch Kurzarbeit kann im Gegensatz zu Teilzeitarbeit eine vernünftige Kostenteilung zwischen Unternehmen und Beschäftigten erfolgen und es können vor allem Kündigungen vermieden werden“, ist Hämmerle überzeugt. Damit dieses Instrument noch mehr als bisher in Anspruch genommen wird, wäre es sinnvoll, sowohl bei der Dauer der Kurzarbeit als auch bei den Kosten für die Betriebe Anpassungen vorzunehmen. „Der derzeitige massive Anstieg der Arbeitslosigkeit ist ein Warnsignal und muss von der Politik ernst genommen werden“, so der AK-Präsident, der aus diesem Grund zwei Forderungen an Sozialminister Hundstorfer stellt: Erstens soll die Dauer der Kurzarbeit auf 24 Monate ausgedehnt werden. Zweitens sollen den Betrieben ab dem vierten Monat Kurzarbeit jene Sozialversicherungsbeiträge ersetzt werden, die über das während der Kurzarbeit bezahlte Entgelt hinausgehen.
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