Die AK Vorarlberg hilft ab sofort auch über Facebook

Die AK Vorarlberg ist ab sofort mit einem eigenen Profil auf Facebook vertreten. Das bedeutet noch mehr Service und Information für Mitglieder und Ratsuchende.

Soziale Netzwerke haben ein gutes Gedächtnis, Informationen die einmal eingegeben sind lassen sich oft nur sehr schwer wieder entfernen. Deshalb sollte man bewusst darauf achten, welche Details man zu seiner Person veröffentlicht und wer Zugriff darauf hat.

„Wir haben lange und gründlich überlegt, ob überhaupt und wie wir unseren Facebook-Auftritt anlegen. Ein soziales Netzwerk hat gute und schlechte Seiten, auf die schlechten weisen wir regelmäßig hin, die guten wollen wir jetzt dazu nutzen, uns noch besser mit unseren Mitgliedern und Ratsuchenden zu vernetzen,“ begründet AK-Direktor Rainer Keckeis den Einstieg in das größte soziale Netzwerk weltweit.

Moderner Dienstleister

Wenige Medien sind so sehr am Puls der Zeit wie das Internet. Mit einer schier unglaublichen Geschwindigkeit lassen sich Informationen weltweit verbreiten und als moderner Dienstleister kommt man gar nicht mehr darum herum, darin aktiv zu sein.
„Wenn man sich ansieht, was teilweise an persönlichen Informationen oder Fotos auf den Profilen für jeden ersichtlich ist, muss man sich schon fragen, ob die Nutzer überhaupt wissen, was für Folgen das haben kann,“ sagt AK-Direktor Rainer Keckeis.
Deshalb wolle man praktisch als Teil dieses Netzwerkes auf Problemstellungen aufmerksam machen, die Nutzer sensibilisieren und gegebenenfalls mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Das erste, was man gleich nach der Anmeldung in einem sozialen Netzwerk tun sollte, ist sich die Kontoeinstellungen und insbesondere die der Privatsphäre anzusehen und nötigenfalls zu ändern.

„Man muss sich einfach die Frage stellen, ob es sicher oder sinnvoll ist, jegliche persönliche Information mit der ganzen Welt zu teilen oder ob manches nicht besser nur bei Freunden oder einem ausgewählten Personenkreis aufgehoben ist,“ so Keckeis über mögliche Netzwerkgefahren.

Grund für berufliche Stagnation

Die Experten der AK werden nicht müde der Bevölkerung aufzuzeigen, welches Potential ihre Daten für Werbewirtschaft und die schwarzen Schafe darstellen. Außerdem suchen immer mehr Personalverantwortliche gezielt in sozialen Netzwerken nach Informationen über Bewerber, da können schlüpfrige Partybilder oder negative Äußerungen über den aktuellen Arbeitgeber durchaus Grund für berufliche Stagnation sein.

Beratungen via Internet werden aber keine erfolgen, „mit Tipps und Hinweisen zu aktuellen Themen oder Aktivitäten, versuchen wir einen Mehrwert für die Nutzer von Facebook zu schaffen. Für uns stellt das aber nur einen Multiplikator-Effekt dar, der persönliche Kontakt zu Ratsuchenden steht nach wie vor im Vordergrund“, so der AK-Direktor abschließend.

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