BAWAG/P.S.K.: Automatische Kontoumstellung mit Folgen
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Was auf den ersten Blick wie eine allgemeine Information der BAWAG/P.S.K. aussieht, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Kontoumstellung mit teils kostspieligen Konsequenzen. Den Kunden wird mittels schriftlicher Mitteilung angeboten, ihr bisheriges Konto „mit 1.7.2009 auf das neue BAWAG Konto für Preisbewusste umzustellen“.
Mit Freiwilligkeit hat das Ganze jedoch herzlich wenig zu tun: „Einige Sätze später wird klar darauf hingewiesen, dass die Kontoumstellung automatisch erfolgt, wenn die Kunden nicht innerhalb von sechs Wochen einen schriftlichen Widerspruch erheben“, ärgert sich Dr. Karin Hinteregger, Leiterin der AK-Konsumentenberatung.
Geworben wird zudem mit günstigen Kontoführungskosten und attraktiven Inklusiv-Leistungen. Mittels Passwort haben die Kunden die Möglichkeit, einen Entgeltvergleich anzustellen. Das Fazit ist nicht sonderlich erfreulich, denn vielfach bleiben die Leistungen dieselben oder sie verschlechtern sich sogar.
Besonders ärgert die Konsumentenschützerin beim Entgeltvergleich folgender, angeführter Satz, der auch bei Kunden aufscheint, bei denen das neue Kontopaket Verschlechterungen mit sich bringt: „Wir haben Ihr Konto analysiert und festgestellt, dass nachfolgendes Kontomodell aus unserer neuen Produktpalette unseres Erachtens am besten für Sie geeignet ist.“
„Diese Vorgehensweise der BAWAG/P.S.K. ist intransparent und irreführend. Deshalb ist es wichtig, dass die Kunden jede einzelne Zeile beim Entgeltvergleich genau analysieren. Bei einer Verschlechterung der Konditionen, sollte unbedingt Widerspruch gegen die Änderung erhoben werden. Wer nicht persönlich auf ‚kontoinfo.bawag.com’ vergleicht, kann mit 1. Juli 2009 eine böse Überraschung erleben“, warnt Dr. Hinteregger abschließend.
Selbstverständlich ist die AK-Konsumentenberatung bei Fragen gerne unter Telefon 050/258-3000 oder konsumentenschutz@ak-vorarlberg.at erreichbar.
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