Althaussanierung: Auch AK Vorarlberg nützt die neuen Förderungen
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Wer seine vier Wände auf den zeitgemäßen Stand bringen will, sollte dieses und das kommende Jahr nutzen: Das Land hat 2009 und 2010 zu Schwerpunktjahren zur Wohnhaussanierung erklärt. Die Fördergelder waren noch nie so billig zu haben wie jetzt.
Das hat sich auch herumgesprochen: Im ersten Halbjahr 2009 stieg die Zahl der Sanierungsförderungen im Vergleich zum Vorjahr von 653 auf 1034. Den nächsten Schub gibt es, wenn am 10. September der Wohnbauförderungsbeirat zur nächsten Sitzung zusammentritt und über weitere Förderungsanträge abstimmt.
Anreize
Den größten Anreiz liefert das Land in seinem neuen Förderungsprogramm damit, dass alle 2009 und 2010 gewährten Sanierungsdarlehen über die gesamte Laufzeit zinsfrei sind. Die so genannten Förderstufen wurden von drei auf fünf ausgeweitet, für umfassende energetische Sanierungen wurden die Fördergrenzen deutlich erhöht.
„Die Bedingungen, um von den Förderungsrichtlinien des Landes zu profitieren, sind zurzeit praktisch unschlagbar“, sagt AK-Direktor Rainer Keckeis: „Deshalb haben auch wir uns entschlossen, jetzt einen Teil unserer Immobilien sanieren zu lassen.“ Die AK Vorarlberg stellt für Mitarbeiter einige wenige Dienstwohnungen zur Verfügung. Sechs davon befinden sich in einer gemeinsamen kleinen Wohnanlage in Feldkirch und werden von der Vogewosi verwaltet. Die Vogewosi wickelt auch die nun anstehende Sanierung ab.
AK-Projekt
„Das Gebäude wurde in den 1950er-Jahren errichtet“, schildert Heinz Broger, bei der Vogewosi für Technik und Großinstandsetzung zuständig, das Projekt: „Es wird die gesamte Gebäudehülle saniert, Kellerdecke und Dachboden werden mit bis zu 25 Zentimeter Dicke gedämmt. Es werden auch die Fenster und die Zentralheizung erneuert, am Dach werden Sonnenkollektoren für die zentrale Warmwasseraufbereitung installiert, außerdem wird es eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung geben.“ Derzeit wird die konkrete Planung vorbereitet, saniert wird 2010. Die geschätzten Gesamtkosten von 700.000 Ä sollen sich in absehbarer Zeit amortisieren: „Der Heizwärmbedarf wird von rund 160 auf etwa 25 kWh pro Quadratmeter sinken“, erklärt Broger.
Effekte
Sanierungen wie diese haben einen mehrfachen Effekt: Zum Einen verbessert sich die Wohnsituation und die Bewohner sparen in Zukunft bei der Energie bares Geld, zum Anderen profitiert gerade auch die regionale Bauwirtschaft in der Krise.
Factbox
Sanierungs-Programm
Die Förderungen zur Wohnhaussanierung wurden stark ausgeweitet. So sind unter anderem
• alle gewährten Sanierungsdarlehen über die gesamte Laufzeit zinsfrei
• Anhebung der Einkommensgrenze auf 5000 € netto
• keine Nutzflächenobergrenze
• mehr Geld für energetische Sanierungen
Kontakt und Information
Wohnbauförderung: Landhaus, 6900 Bregenz, Tel. 05574/511-8080, wohnbaufoerderung@vorarlberg.at
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