161. Vollversammlung der AK Vorarlberg

Die Wirtschaftskrise überschattete erwartungsgemäß auch die Hauptthemen der 161. Vollversammlung der AK Vorarlberg. Alle Fraktionen appellierten gemeinsam an bestimmte Teile der Arbeitgeberseite, wieder zurück ins Boot zu kommen: Durch eine starke Sozialpartnerschaft seien die Folgen der Krise gemeinsam besser zu meistern.

Die Vollversammlung der AK Vorarlberg dient neben politischen und formalen Aufgaben auch dem direkten Erfahrungsaustausch der vielen in ihr vertretenen Betriebsräte: Sie sind durch die Krise derzeit enorm unter Druck gesetzt. In wirtschaftlich guten Zeiten würden die Wirtschaftsvertreter von den Beschäftigten „höchste Flexibilität, maximale Leistung und keine zu großen Lohnforderungen“ erwarten, zeigte AK-Präsident Hubert Hämmerle die nicht zuletzt auch psychische Belastung für die Betriebsräte auf, und „in schlechteren Zeiten sollen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dann aber sofort auf Lohn verzichten oder sie werden in die Arbeitslosigkeit geschickt“. Von wirtschaftlichem Hausverstand, sozialer Verantwortung und sozialer Kompetenz sei dann plötzlich nichts mehr zu spüren, so Hämmerle.

Der AK-Präsident bedankte sich deshalb ausdrücklich bei allen in der Vollversammlung vertretenen Fraktionen, dass sie geschlossen eine Resolution verabschiedeten, die der erfolgreichen österreichischen Sozialpartnerschaft den Rücken stärkt

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